"Volkszählung in der Antarktis"

Im Dezember 2007 brach der Jenaer Dr. Hans-Ulrich Peter, preisgekrönter Ornithologe und einer der gefragtesten Antarktis-Experten, zu seiner nunmehr 20. Antarktis-Expedition auf.
Im internationalen Polarjahr (2007-2009) hat Dr. Peter eine internationale Forscher- und Studentengruppe aus Jena, Luxemburg, Argentinien und Russland versammelt. Ihr Ziel: die russische Forschungsstation Bellingshausen auf King George Island. Die Aufgabe: Studien zu den Populationen von Pinguinen, Robben, Antarktischer Schmiele und Raubmöwen – beobachten, zählen, kartieren. Die Zahlen sind für den Wissenschaftler entscheidend, wenn es um das heiße Thema "global warming" geht. Dr. Peters Zahlen zeigen: Es gibt weniger Pinguine.

Das stürmischste und kälteste Gebiet der Erde- das ist die Antarktis. Vor Ort konnte das Team Schneider/Junge erleben, was das heisst. Permanent Wind, schwierige Lichtverhältnisse, aufgeweichter Permafrostboden im Antartkischen Sommer auf dem der Autor und der Kameramann täglich mit kompletter Ausrüstung zwischen 15 und 20 Laufkilometern zurücklegten. Dafür Gastfreundschaft auf der russischen Forschungsstation Bellingshausen, wie man sie sonst kaum noch auf der Welt findet.